
Wo ich geboren wurde? Nebensächlich. Wie alt ich bin? Bedeutungslos! Welche Ausbildung ich absolvierte? Who the **** cares? Du willst etwas über mich erfahren? Sieh Dir meine Kunst an!
Kunst ist für mich weniger ein fertiges Produkt, als vielmehr ein lebendiger Ort. Ein Ort, an dem ich ein zweites Leben führe. Mein Kraftort, zu dem es mich immer wieder zieht. Ein Ort ohne Grenzen, ohne Zwänge, an dem ich keinen Mut brauche, um ich selbst zu sein. Hier wird mein wahres, unsichtbares Selbst zu Farbe. Hier gehe ich mit jeder Muse ins Bett… und werfe sie am nächsten Tag ohne Frühstück raus.
Denn mein Herz gehört meinen Werken allein. Ich verliebe mich in jedes einzelne. Dafür muss es nicht perfekt sein. Perfektion ist was für Langweiler – dafür habe ich weder Zeit noch Geduld. Meine Kunst entsteht im Rausch. Sie sprudelt, solang es Spaß macht; sie ebbt ab, wenn ich keinen Bock mehr habe. Sollen sich doch andere zur Perfektion quälen.
Du erkennst kein Konzept, keinen klaren Stil in meinem Werk? Weshalb sollte ich mir selbst so einen Käfig bauen? Ich will frei sein! Meine Kunst soll frei sein! Ja, dann kommt eben mal Kitsch bei raus. Und ja, klar bin ich auch mal eine Copy Cat. Scheiß drauf. Warum sollte das was Schlechtes sein? Und überhaupt: Wer will sich erdreisten, an meinem Kraftort Kunst ****ing Regeln aufzustellen? Eklektisch wäre meine Kunst, habe ich mir sagen lassen. Wenn so ein hochgestochenes Wort die Sache besser macht: Bitteschön.









Die Schatten flüstern – wir bleiben verbunden.

